Die Geschichte von VeränderBar
Ich bin Amelk.
Kreative Macherin.
Materialmensch.
Naturmensch.
Handwerkerin mit Herz.
Und Gründerin von Atelier VeränderBar in Eichkögl, Steiermark.
Ich arbeite mit Holz, Metall, Naturmaterialien, Treibholz, Metallschrott, Fundstücken, alten Gegenständen und Epoxidharz.
Ich liebe Dinge, die Geschichte haben.
Dinge mit Spuren.
Dinge mit Kanten.
Dinge, die nicht perfekt sind.
Dinge, die andere vielleicht längst weggeworfen hätten.
Für mich steckt in fast allem noch eine Möglichkeit.
Eine neue Form.
Eine neue Bedeutung.
Ein zweites Leben.
Atelier VeränderBar ist aus genau dieser Haltung entstanden.
Nicht gekauft.
Nicht fertig übernommen.
Nicht perfekt hingestellt.
Sondern erschaffen.
Stück für Stück.
Mit meinen Händen.
Mit Mut.
Mit alten Werkzeugen.
Mit Natur.
Mit Ideen.
Mit Rückschlägen.
Mit Durchhalten.
Und mit dem tiefen Glauben daran, dass alles veränderbar ist.


Aus Altem entsteht Neues
In meiner Welt muss nicht alles glatt, neu und makellos sein.
Manche Dinge wirken auf den ersten Blick kaputt, schwer, unbrauchbar oder vergessen.
Aber wenn man genauer hinsieht, ist da oft noch etwas.
Struktur.
Kraft.
Erinnerung.
Charakter.
Möglichkeit.
Für mich bedeutet Veränderung nicht, alles Alte auszulöschen.
Veränderung bedeutet, mit dem weiterzuarbeiten, was da ist.
Ein Riss darf sichtbar bleiben.
Eine Kante darf Teil der Form werden.
Eine Spur muss nicht verschwinden.
Etwas Altes darf eine neue Aufgabe bekommen.
So arbeite ich mit Materialien:
Altes Holz.
Rostiges Metall.
Steine.
Wurzeln.
Treibholz.
Fundstücke.
Schrauben.
Werkzeuge.
Gegenstände, die ihre eigene Geschichte mitbringen.
Und so verstehe ich auch persönliche Wandlung.
Nicht als plötzliches Anders Sein.
Nicht als perfektes neues Ich.
Nicht als Druck, endlich funktionieren zu müssen.
Sondern als behutsamen Prozess.
Mit dem, was da ist.
Meine Werkstatt
Sie ist nicht steril.
Nicht glatt.
Nicht künstlich perfekt.
Sie lebt.
Dort gibt es Holzstaub, Werkzeuge, Metall, Farben, Gips, Fundstücke, alte Gegenstände und Materialien, die darauf warten, verwandelt zu werden.
Viele Werkzeuge in meiner Werkstatt haben Geschichte.
Manche begleiten mich schon lange.
Manche tragen Erinnerungen in sich.
Sie verbinden mich mit Handwerk.
Mit Herkunft.
Mit Mut.
Mit dem Wissen, dass man nicht alles neu kaufen muss, um etwas Wertvolles zu erschaffen.
Nicht industriell.
Nicht beliebig.
Nicht austauschbar.
Sondern eigen.
Jeder Raum, jedes Detail, jedes Material erzählt etwas davon:
Dass aus wenig viel entstehen kann.
Dass alte Dinge nicht wertlos sind.
Dass Veränderung nicht immer laut beginnt.
Manchmal beginnt sie ganz leise – mit einem ersten Griff, einem ersten Schnitt, einer ersten Farbe, einem ersten Schritt.

Diese alten Uhrwerke erinnern mich an meinen Papa, der gerne alte Uhren reparierte und restaurierte. Heute dürfen sie weiterwirken – nicht mehr als Uhr, sondern als Geschichte, als Spur und als Teil von etwas Neuem.

Warum Atelier VeränderBar entstanden ist
Atelier VeränderBar ist aus meinem Leben gewachsen.
Aus Erfahrungen.
Aus innerer Bewegung.
Aus Zeiten, in denen ich selbst gespürt habe, wie viel ein Mensch wahrnehmen kann.
Aus Momenten, in denen Worte nicht gereicht haben.
Aus dem Bedürfnis nach einem Ort, an dem man nicht erklären, leisten oder funktionieren muss.
Ich kenne das Gefühl, viel zu spüren.
Innere Unruhe.
Überforderung.
Erschöpfung.
Tiefe Sehnsucht nach Rückzug.
Und gleichzeitig den Wunsch, wieder Verbindung zu finden.
Zum Körper.
Zu den Händen.
Zur Natur.
Zum eigenen Ausdruck.
Zum eigenen inneren Wissen.
Atelier VeränderBar ist deshalb kein gewöhnliches Atelier.
Es ist ein Erfahrungsraum.
Hier darfst du ankommen.
Mit Fragen.
Mit Unruhe.
Mit Sehnsucht.
Mit Widerstand.
Mit Müdigkeit.
Mit dem leisen Wunsch, dass sich etwas verändern darf.
Was mir wichtig ist
Mir ist wichtig, dass du dich im Atelier VeränderBar nicht beweisen musst.
Du musst nicht künstlerisch sein.
Du musst keine Vorkenntnisse mitbringen.
Du musst nicht wissen, was entstehen soll.
Du musst nicht sofort erklären können, warum du kommst.
Du darfst einfach da sein.
Kunst ist hier kein Leistungsfach.
Natur ist hier keine Dekoration.
Stille ist hier keine Leere.
Und Veränderung ist kein Zwang.
Alles darf langsam beginnen.
Mit einem Material.
Mit einer Bewegung.
Mit einem Atemzug.
Mit einem Schritt in den Garten.
Mit einer Hängematte.
Mit einem Stück Holz.
Mit einer Farbe.
Mit einer Form, die vorher noch nicht da war.
Ich begleite dich nicht von oben herab.
Ich öffne einen Raum.
Einen Raum, in dem du wieder wahrnehmen darfst.
Einen Raum, in dem deine Hände etwas ausdrücken dürfen.
Einen Raum, in dem dein Körper mitsprechen darf.
Einen Raum, in dem Natur, Material und Sinneserfahrung Teil deines Weges werden können.


Alles ist veränderbar
Für mich ist „Alles ist veränderbar“ kein Werbesatz.
Es ist eine Haltung.
Ich habe Atelier VeränderBar nicht erschaffen, weil alles leicht war.
Ich habe es erschaffen, weil ich irgendwann begonnen habe, daran zu glauben, dass Veränderung möglich ist.
Auch dann, wenn wenig da ist.
Auch dann, wenn man müde ist.
Auch dann, wenn vieles unfertig wirkt.
Auch dann, wenn man noch nicht weiß, wie der nächste Schritt aussieht.
Manchmal beginnt Veränderung nicht mit einem großen Plan.
Manchmal beginnt sie damit, etwas Altes in die Hand zu nehmen und zu fragen:
Was kann daraus noch werden?
Atelier VeränderBar ist mein gelebter Beweis dafür, dass aus wenig viel entstehen kann.
Aus alten Materialien.
Aus Mut.
Aus Natur.
Aus Handwerk.
Aus innerer Bewegung.
Aus dem Vertrauen, dass nichts endgültig festgelegt ist.
Alles ist veränderbar.
Auch das, was lange fest schien.
Wenn du spürst, dass dich dieser Ort anspricht, bist du willkommen.